Ihr Anwalt für Ihre Immobile in Reinickendorf

Ein Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht und Fachanwalt für Familienrecht hat eine gemeinsame Schnittstelle im Immobilenrecht. Die Beratung und  Vertretung zum Erhalt der Immobile oder aber auch der Auseinandersetzung der Eigentümer ist daher ein erheblicher Tätigkeitsschwerpunkt der Kanzlei Martini.

 

Insbesondere im Rahmen der Auseinanderstzung von Ehegatten, aber auch  der nicht ehelichen Lebensgemeinschft, ist die gemeinsame Immobilie ein sehr wichtiges Thema, denn diese stellt meist einen erheblichen Vermögenswert dar.

 

Aber auch  Erbengemeischaften, zerstittenen Merheitseigentümer und diejenigen, welche in das Eigetum des anderen erheblich investiert haben, brauchen Unterstützung und Rat, wie ihre Ansprüche angemessen druchgesetzt werden können.

Vertretung und Beratung hinsichtlich

 

  • Prüfung von Kaufverträgen
  • Immobilienauseinandersetzung
  • Teilungsversteigerung
  • Zwangsversteigerung
  • Grundstückskaufverträge
  • Nießbrauch
  • Vorverkaufsrechte
  • Vormerkungen
  • u.v.m.

Die Prüfung von Immobilienkaufverträgen kann z.B. ab 500,00 € brutto angeboten werden. Das mag auf den ersten Blick teuer erscheinen; aber es gibt eine Vielzahl an Fallstricken und Fallen zu beachten, die nur der erfahrene Praktiker kennt. Nachstehend ein Beispiel, warum eine fachgerechte Beratung dem Erwerber mehrere tausend Euro einsparen kann:

Heizkesselaustausch ab 2015: keine Ausnahme für Erwerber von Einfamilienhäuser!

© Mimi Potter @ fotolia.de

Nach § 10 Abs. 1 EnEV müssen alle Heizkessel ausgetauscht werden (dazu zählen nach h.M. auch Gasetagenheizungen), wenn diese älter als 30 Jahr alt sind. Das gilt für Heizkessel, die mit flüssigem oder gasförmigem Brennstoff betrieben werden. Stichtag ist der 01.01.1985. Ältere Heizkessel müssen bis Ende 2015 außer Betrieb genommen werden. Zusätzlich müssen im Haus ggf. Rohre und der Dachboden gedämmt werden, vgl. § 10 Abs. 2 und 3 EnEV.

 

Hiervon gibt es Ausnahmen. Eine Ausnahme nach § 10 Abs. 4 EnEV ist der Bestandschutz für Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung am 01.02.2002 selbst bewohnt hat. Dann gilt diese Pflicht der energetischen Nachbesserung nicht. Das gilt also auch für alle Einfamilienhäuser.

 

Aber Achtung beim Kauf von Bestandsimmobilien! Im Falle des Verkaufs gilt dieser Bestandschutz nicht für den Käufer, wenn dieser nach dem 01.02.2002 das Einfamilienhaus erwirbt. Der Käufer muss vielmehr im vollen Umfang nachrüsten, also den Heizkessel erneuern und dämmen. Er muss die Anforderungen der aktuellen EnEV vollständig erfüllen, wenn nicht ein anderer Ausnahmetatbestand, z.B. die Unwirtschaftlichkeit, vorliegt.  Die Frist beträgt hierzu zwei Jahre ab Eigentumsübergang.

 

Daher ist die Beschaffenheit des Hauses vom Käufer hierzu genau zu überprüfen. Im Falle der gesetzlich angeordneten Modernisierung soltten die Kosten mit einkalkuliert werden. Anderenfalls kann bei einer heute üblichen knappen Finanzierung eine ernsthafte finanzielle Schieflage eintreten, denn neben der Pflicht auf eigene Kosten nachzurüsten, droht ein Bußgeld von bis zu 50.000,00 €.

RA Tom Martini ist Rechtsberater zu Rechtsfragen rund um das Grundstücksrecht der Mitglieder von

  • Haus & Grund Reinickendorf e.V.
  • Haus & Grund Tempelhof e.V.
  • Haus- und Grundbesitzervereins Konradshöhe-Tegelort e. V. gegründet 1895 
  • Eigenheim- und Grundbesitzervereins Wittenau-Süd e.V.